AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen magiemitworten.de – Larissa Lang
§ 1 Geltungsbereich
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Dienstleistungen etc. zwischen Magie mit Worten, Larissa Lang, Zinster Weg 1, 95508 Kulmain, nachfolgend “Dienstleisterin” genannt und dem Klienten (Verbraucher, dessen Kindes oder dessen Tier).
1.2 Für Coaching, Beratung, sowie auf der Webseite aufgeführten Dienstleistungen und für Seminare gelten die gleichen Geschäftsbedingungen.
§ 2 Vertragsschluss
2.1 Die folgenden Regelungen über den Vertragsschluss gelten für Anfragen über die Webseite https://magiemitworten.de per E-Mail LarissaLang@magiemitworten.de oder sonstigen Wegen und werden Bestandteil bei allen Vergütungsvereinbarungen.
2.2 Die Präsentation der Dienstleistung im Portal stellt kein rechtlich bindendes Vertragsangebot dar. Mit der Anfrage der gewünschten Dienstleistung, gibt der Klient ein für ihn vorläufiges Angebot auf den Abschluss eines Vertragsverhältnisses ab.
2.3 Durch Bestätigung und Terminvereinbarung kommt ein Vertragsverhältnis zustande. Einzelheiten über die vereinbarte Dienstleistung ergeben sich aus der Vergütungsvereinbarung, sowie anderen dafür vorgesehenen Dokumenten (z.B. Dienstleistungsvertrag etc.).
2.4 Die Vereinbarung einer Dienstleistung für Dritte, ist ausgeschlossen (außer es handelt sich um Kinder oder Tiere, bei der die Buchung durch die Eltern oder einer sonstigen berechtigten Person zustande kommt).
§ 3 Leistungsumfang, Leistungserbringung
3.1 Geschuldet ist das ernsthafte Bemühen der Dienstleisterin dem Klienten zu helfen (in z.B. einen hypnotischen Zustand zu gelangen). Der Erfolg wird nicht versprochen und kann nicht gewährleistet werden. Der Erfolg ist nicht Teil der Vertragsbeziehung.
3.2 Der Leistungsort ist Online (Zoom). Es kann Abweichendes vereinbart werden. Gegebenenfalls werden Reisekosten in Rechnung gestellt.
3.3 Die Leistung beläuft sich auf die ausgewählte Dienstleistung, soweit nichts Abweichendes vereinbart wird. Der Tag und die Dauer (Termin der Sitzung) wird vorab vereinbart. Eine Verlängerung oder Verlegung des Termins, aufgrund von Verspätung des Klienten oder der Nichtwahrnehmung des Termins ist grundsätzlich nicht möglich.
3.4 Die zur Anwendung kommenden Techniken stellen ausdrücklich keinen Unterfall einer Psychotherapie oder Ähnliches dar. Eine Verletzung des Körpers, Lebens oder der Gesundheit, durch die von der Dienstleisterin angewendeten Techniken ist bei dem Klienten nicht möglich. Ein Haftungsausschluss erwächst ausdrücklich nicht.
§ 4 Vergütung, Fälligkeit
4.1 Die Höhe der Vergütung ergibt sich aus der Vergütungsvereinbarung.
4.2 Die Bezahlung kann per PayPal oder per Überweisung (nach Absprache auch in Bar EUR) erfolgen. Die Vergütung ist vor dem Beginn der Dienstleistung fällig, außer es wird etwas abweichendes vereinbart.
4.3 Sollten mehrere Termine vereinbart werden, wird der jeweilige Rechnungsbetrag des folgenden Termines, bis spätestens sieben Tage vor dem Termin fällig.
4.4 Der Betrag einer Paketbuchung wird vollständig vor dem ersten Termin fällig. Dieser wird (auch nicht anteilig) bei Nichtwahrnehmung der jeweilig vereinbarten Termine oder auch für nicht wahrgenommene Terminoptionen, nicht zurückerstattet.
4.5 Die Nichtwahrnehmung des Termins stellt einen einseitigen Vertragsbruch dar, der Rechnungsbetrag wird in voller Höhe fällig.
4.6 Der Rechnungsbetrag wird nicht fällig, sofern der Klient bis spätestens sieben Tage vor Termin diesen absagt oder verlegt.
4.7 Im Falle eines Ausfalls des Termins, durch einen von der Dienstleisterin nachweislich zu vertretenden Grund, werden keine Kosten in Rechnung gestellt.
4.8 Die Vergütung für ein Seminar wird spätestens sieben Tage vor dem Seminartermin fällig.
4.9 Gutscheine sind bis zu 1 Jahr nach Ausstellungsdatum gültig und verfallen danach.
§ 5 Haftung
5.1 Die Haftung der Dienstleisterin ist im Falle leicht fahrlässiger Verletzung seiner vertraglichen Pflichten auf den gezahlten Rechnungsbetrag begrenzt.
5.2 Die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer zumindest fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, sowie für Schäden, die auf einer zumindest grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, bleibt bestehen.
5.3 Für den Falle einer Frühgeburt, Todgeburt oder sonstigen Komplikationen, welche im Zuge der gesamten Schwangerschaft und Entbindung, sowie danach auftreten können, übernimmt die Dienstleisterin keine Haftung und jegliche Schadensersatzforderungen etc. sind nichtig.
§ 6 Mitwirkung des Klienten
6.1 Der Klient ist ausdrücklich verpflichtet der Dienstleisterin vor der Terminvereinbarung mitzuteilen, ob körperliche oder geistige Erkrankungen vorliegen oder in der Vergangenheit geistige Erkrankungen vorgelegen haben.
6.2 Die Wahrscheinlichkeit eines Erfolges wird erhöht, soweit der Klient den Anweisungen der Dienstleisterin Folge leistet.
§7 Sitzungsabbruch, Ablehnung
7.1 Die Dienstleisterin ist berechtigt eine laufende Sitzung abzubrechen, sofern sie Kenntnis erlangt, dass der Klient eine nach Ziffer 6.1 dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen bestehende Pflicht verletzt hat.
7.2 Ferner ist die Dienstleisterin berechtigt, nach subjektiven Erwägungen eine Anfrage abzulehnen oder einen Termin abzubrechen, sofern eine der Vertragsparteien ein berechtigtes Interesse an dem Abbruch besteht. Ein berechtigtes Interesse kann beispielsweise das nicht bestehen eines notwendigen Vertrauensverhältnisses darstellen.
7.3 Der Klient ist sich darüber im klaren, dass die Dienstleisterin keine Heilerlaubnis besitzt und daher keine Behandlungen im Sinne des ICD-10 / ICD-11 durchführt.
7.4 Da die Zusammenarbeit auf Grundlage eines Vertrauensverhältnisses fungiert, ist der Klient nicht dazu berechtigt falsche und beleidigende, sowie möglich Rufschädigende Aussagen über die Dienstleisterin, ihr Unternehmen, sowie ihre Dienstleistungen und alles damit verbundene zu verbreiten. Er darf sich an die Dienstleisterin wenden und das Gespräch suchen, falls ihm etwas nicht passt, er konstruktive Kritik äußern oder Verbesserungsvorschläge abgeben möchte. Die Dienstleisterin ist dazu berechtigt, falsche oder beleidigende Aussagen, egal in welcher Form, richtigzustellen und falls dies notwendig ist, zu löschen, oder deren Löschung beantragen.
§ 8 Datenschutz
8.1 Der Klient wünscht einen Termin oder mehrere Termine, mit einer im Vorfeld bestimmten Personenanzahl, durch die Dienstleisterin. Zu deren Umsetzung, insbesondere Vorbereitung und Kontaktaufnahme, soll die Dienstleisterin bzw. ihrer Angestellten, alle in Betracht kommenden Daten des Klienten / der Klienten erhalten und speichern dürfen.
8.2 Der Klient willigt mit der Anfrage ausdrücklich ein, dass alle personenbezogenen Daten, wie auch gegebenenfalls Gesundheitsdaten, im Rahmen der gesetzlichen Regelungen des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) von der Dienstleisterin gespeichert und zum Zwecke der Verwaltung und Durchführung der Dienstleistungen, von der Dienstleisterin persönlich und ihrer Angestellten verarbeitet werden dürfen.
8.3 Diese Einwilligung gilt unabhängig vom Zustandekommen der Vergütungsvereinbarung.
8.4 Die Klientendaten werden nach dem letzten Termin im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen gelöscht und vernichtet.
8.5 Eine Weitergabe der Klientendaten an Dritte findet nicht statt, mit Ausnahme der digitalen Verwaltung der Daten durch Apps oder Programme wie beispielsweise Thrpy oder auch eine Fallbesprechung im Rahmen einer Supervision mit Kollegen. Im Falle einer akuten Eigen-, oder Fremdgefährdung ist die Weitergabe der Daten unter Umständen erlaubt.
8.6 Die Klientendaten werden auf einem verschlüsselten Speichergerät und in Papierform, in einem abgeschlossenen Schrank, abgelegt und sind für unberechtigte Dritte nicht einsehbar. Eine Speicherung auf Onlineservern oder auf Plattformen von Drittanbietern findet nicht statt.
8.7 Der Klient hat jederzeit das Recht sich über den Ort und den Umfang der gespeicherten Daten zu informieren.
8.8 Der Klient oder Seminarteilnehmer kann vor Beginn der Video- oder Audioaufzeichnung widersprechen. Einzelsitzungen werden dann nicht abgefilmt oder aufgenommen. Seminaraufnahmen werden im Nachhinein so bearbeitet, dass der Teilnehmer unerkenntlich gemacht wird. Im Falle eines Widerspruchs gegen Aufnahmen hat die Dienstleisterin das Recht, die Sitzung abzubrechen. Sollte der Widerspruch dauerhaft bestehen, hat die Dienstleisterin das Recht, eine weitere Betreuung zu verweigern. Dies Dient ihrem Schutz und ist nicht verhandelbar.
§ 9 Dokumentation
9.1 Die Dienstleisterin dokumentiert die einzelnen Sitzungen in einer Handakte und / oder auf Audio- oder Videoaufzeichnungen und / oder digital. Zweck dieser ist es sicherzustellen, dass keine Rechte oder Rechtsgüter des Klienten und der Dienstleisterin verletzt, beeinträchtigt oder in sonstiger Weise angegriffen werden. Weiterhin werden diese Dokumentationen bei Bedarf als Beweismittel der ordnungsgemäßen Vertragserfüllung vorgelegt.
9.2 Die Dokumentation ist für den Klienten auf Wunsch einsehbar und kann auf Wunsch abgebrochen werden oder es kann auf diese im Vorfeld verzichtet werden.
9.3 Eine Veröffentlichung der Audio- und Videoaufzeichnungen findet ausdrücklich nicht statt. Abweichendes kann zwischen den Vertragsparteien vereinbart werden.
9.4 Sollte der Wunsch des Klienten geäußert werden, die Dokumentation abzubrechen oder gar nicht erst aufzunehmen, kann auch keine Betreuung oder ähnliches durchgeführt werden.
9.5 Der Dienstleisterin ist es erlaubt, Sitzungen mit Ton und gegebenenfalls auch Bild aufzuzeichnen. Die Eltern bzw. die betreffende Person ist sich darüber bewusst. Die Eltern oder sonstigen berechtigten Personen des Kindes, können die Aufzeichnungen nicht einsehen. Die Aufzeichnungen werden verschlüsselt aufbewahrt und dienen bei Bedarf als Beweismittel. Mögliche Abweichungen davon, können gegebenenfalls vereinbart werden.
§ 10 Schlussbestimmungen
10.1 Es kommt ausschließlich deutsches Recht zur Anwendung.
10.2 Sollten Bestimmungen dieses Vertrages oder eine künftige in ihr aufgenommene Bestimmung ganz oder teilweise nicht rechtswirksam oder nicht durchführbar sein oder ihre Rechtswirksamkeit oder Durchführbarkeit später verlieren, so soll hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen des Vertrages nicht berührt werden. Das gleiche gilt, soweit sich herausstellen sollte, dass der Vertrag eine Regelungslücke enthält. An Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmungen oder zur Ausfüllung der Lücke soll eine Regelung gelten, die der wirksamen oder undurchführbaren Bestimmung bei wirtschaftlicher Betrachtungsweise im Rahmen des rechtlich Zulässigen am besten entspricht oder im Fall der Lücke, die berücksichtigt, was die Vertragsparteien nach Sinn und Zweck des Vertrages gewollt haben würden, sofern sie bei Abschluss dieses Vertrages oder bei der späteren Aufnahme einer Bestimmung den Punkt bedacht hätten. Dies gilt auch, wenn die Unwirksamkeit einer Bestimmung etwa auf einem in der Vertrage vorgeschriebenen Maße der Leistung oder Zeit (Frist oder Termin) beruht; es soll dann ein dem gewollten möglichst nahekommendes rechtlich zulässiges Maß der Leistung oder Zeit (Frist oder Termin) als vereinbart gelten.
10.3 Als Gerichtsstand, soweit zulässig wird Tirschenreuth vereinbart.
10.4 Es gelten (unabhängig von der ersten Buchung / des ersten Kontaktes) die aktuellen Bestimmungen und Vereinbarungen der AGB und der sonstigen Dokumente, auch wenn diese zwischendurch überholt werden.